Kopfstand am Kopfstandstuhl Foto Slider

Kopfstand mit dem Kopfstandhocker

Der Kopfstand gilt als Königsklasse im Hatha-Yoga und zählt zu den fortschrittlichsten Yogaübungen. Wie bei anderen Umkehrhaltungen auch, bedarf es für den Kopfstand eine solide Stabilität. Die Kräfte, die auf die Halswirbelsäule wirken, dürfen nicht unterschätzt werden. Yoginis und Yogis mit Halswirbelsäulen- oder Schulterproblemen, wie ich, sollten den Kopfstand nur nach ärztlicher Beratung ausführen. Gefahrloses Kopfstandpraktizieren verspricht der Feetup® Kopfstandstuhl. Ich habe den Feetup® getestet.

Das erste Mal am FeetUp® Kopfstandhocker

Kopfstand am feedup Kopfstandstuhl
Erstversuch: Der „sichere“ Kopfstand am Kopfstandstuhl

Kennengelernt haben wir uns, der FeetUp® und ich, in der Yogablüte. Mein erster Blick auf diesen hölzernen Kopfstandstuhl war zugegeben doch etwas skeptisch. Aber ich habe es ja mit den Schultern und mit dem Nacken, der herkömmliche Kopfstand aus gesundheitlicher Sicht also ein absolutes No-Go.

Lucia, die Yogatrainerin, präsentierte uns den FeetUp® graziös. Nach und nach probierten alle Yogis den Kopfstandstuhl, mehr oder weniger anmutig. Meinen ersten Kopfstand würde ich eher als plump bezeichnen, zum Glück wurde ich gehalten. Ein paar Yoginis und Yogis hielten sich gegenseitig, andere übten sich mit der Yogalehrerin in der „Krähe“. Gar nicht so leicht, das erste Mal den Hintern auf den FeetUp® hochzubekommen. Nimmt man zu viel Schwung, könnte man rückwärts umfallen und sich das Genick brechen.

Wie würde wohl ein Kopfstand ohne Kopfstandstuhl bei mir aussehen? Daran darf ich gar nicht denken. Wozu auch, da ich ärztlich kopfstandbefreit bin. Ein Attest für meine Yogalehrerausbildung benötige ich zum Glück nicht, da der Kopfstand keine Pflichtasanas ist. Sehr viele Yoginis und Yogis haben gesundheitliche Probleme mit Halswirbelsäule und Schulter.

FeetUp®  Kopfstandhocker selbst gebastelt

Yogaplanet Wien
Am feedup Stand auf der Yogaplanet Wien

Im November 2016 auf der Yogaplanet Wien hatte ich nochmals die Gelegenheit, den feetup auf Herz und Nieren zu testen und den Yogi Löcher in den Bauch zu fragen.

Dieses Kopfstandtool gefiel mir aber, und ich wusste, diese Kopfstandhilfe wird eines Tages mein Büro schmücken. Eines Tages war es dann soweit. Der Paketdienst stand mit einem FeetUp® Bausatz vor der Türe. Als leidenschaftlicher Ikea-Möbel-Aufbauer (gute Gelegenheit, mal eine Bildschirm-Pause zu machen) fiel mir gleich die Ähnlichkeit mit den schwedischen Möbeln auf.

Das Gestell ist aus gebogenen und lackierten Buchenholz, das weiße Kunstleder laut Beschreibung sogar vegan (wieso ein Kunstleder vegan sein kann, verstehe ich selbst nicht)
Die Verarbeitung des FeetUp® ist hervorragend, der Aufbau ging schnell von statten.
Angeblich verwenden sogar 500 Yogaschulen in Europa den FeetUp®.
Beiliegend in der Sendung auch ein Riesenposter mit vielen Abbildungen, welche nicht nur den Kopfstand in allen Variationen sondern auch noch viele andere Asanas zeigen, die mit dem FeetUp® möglich sind. Diese Übungen sind gar nicht einfach.
Produziert wird dieses Trainingsgerät von echten Freigeistern, der „Freigeist Product GmbH“.

Der FeetUp® als Kundenattraktion im Büro

Meine Tocher übt den Kopfstand am feedup
Nur „feet up“ ist meiner Tochter zu wenig, sie übt sich gleich in Figuren

Natürlich war der neue Kopfstandstuhl eine Attraktion, auch in meiner Familie. Meine Tochter, 19 Jahre, war beim Erstversuch fast so graziös wie meine Yogalehrerin. Um den Kopfstandstuhl während der Bildschirmpausen trainieren zu können, bekam er einen schönen Platz in meinem Büro und wurde dort schnell entdeckt.

Als IT-Unternehmer hat man relativ wenig visuellen Kundenkontakt. Falls doch, hatte ich den einen oder anderen Geschäftspartner oder Kunden, der erstmals in seinem Leben ein großes Abenteuer erleben wollte: den eigenen Kopfstand! Dafür musste natürlich der neue FeetUp® herhalten.
Ich durfte sogar schon den Yogalehrer raushängen lassen. Zum Glück gab es keinen größeren Vorfall, denn ich hatte den Kopfständlern ja keinen Haftungsausschluss unterschreiben lassen.

Einer meiner Kunden war sofort begeistert und bestellte umgehend den Stuhl beim Versandriesen Amazon.
Zumindest wollte er, aber Amazon wollte nicht nach Österreich liefern. Schade.

Der Kopfstandhocker im Praxistest

Anfangs übte ich den Kopfstand zwei- bis dreimal täglich. Das Kunstleder, als weicher Polster, war für meine arthrosegeplagte rechte Schulter nicht weich genug. Ansonsten fühlte ich mich sehr wohl. Innerhalb kürzester Zeit gewann ich Sicherheit, eine Wand zur Sicherheit gegen das Umfallen benötige ich schon länger nicht mehr.

Praktizierte ich die ersten Wochen das Kopfstandyoga am FeetUp® nicht mal eine ganze Minute dann spürte ich zuviel Druck im Kopf. Das sei aber normal, bei Kopfständlern, die noch „grün hinter den Ohren“ sind. Nach mehreren Wochen Kopfstandüben bin ich derzeit schon zwei bis drei Minuten kopfüber. Auch so manche extra Dehnungsübung habe ich mir eingebaut, damit es nicht langweilig wird.

Fazit

Die Welt steht Kopf. Ich selbst bin vom FeetUp® begeistert und möchte ihn nicht mehr missen. Der Kopfstand am Kopfstandhocker entspannt den Geist und stärkt die Muskulatur. Eine tolle Möglichkeit, auch mit körperlichen Einschränkungen den Kopfstand praktizieren zu können.

Den FeetUp® bestellen

Der FeetUp® kostet etwa € 130,- bis € 140,-. Leider nicht sehr billig, aber die Qualität scheint sehr gut zu sein, somit wird man viele Jahre yogische Freuden damit haben.
Du kannst ihn direkt bei Amazon bestellen.

Diese Seite zum Thema „Kopfstand“ und „Kopfstandhocker“ könnte dich auch interessieren: www.kopfstand.yoga

 

  1. MariYoga

    Finde den Kopfstandhocker auch super. Leider gibt es keinen Vertrieb in Österreich und feetup in Deutschland verlangt hohe Versandspesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*